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L E S E P R O B E

 

P R E S S E S T I M M E N 

Ein energisches Plädoyer zweier junger Journalisten
und studierter Politikwissenschaftler für
die weitgehende Abschaffung des Berufsbeamtentums
in Deutschland.

S ü d d e u t s c h e  Z e i t u n g

Cover "Die Beamtenrepublik"

Die Beamtenrepublik
Der Staat im Würgegriff
seiner Diener?

276 Seiten, gebunden, 21,90 Euro
Campus Verlag, Frankfurt / New York
ISBN 3-593-37335-1

H I E R   B E S T E L L E N


Das Bild von Kaiser Wilhelm II. hängt längst nicht mehr an der Wand. Auch ansonsten hat sich in den deutschen Amtsstuben vieles gegenüber der Zeit verändert, als der Schuster Wilhelm Voigt versuchte, an einen Pass zu gelangen. So hätte er heutzutage auch als „Hauptmann von Köpenick“ keine Chance, an das begehrte Dokument zu kommen. Möglicherweise wäre er schon an dem Schilderwirrwarr gescheitert, der ihm in der Regel in den Rathäusern und Behörden der Republik begegnet... Geblieben von der „guten, alten Zeit“ ist nur eins: der deutsche Beamte. Und der ist immer noch ein „Staatsdiener“ und versteht sich zu selten als Dienstleister für die Bürger.

Das treue, teure Berufsbeamtentum hat in den wechselhaften Zeitläuften der deutschen Geschichte eine erstaunliche Zählebigkeit bewiesen. Es hat Könige und Kaiser überstanden, die Weimarer Republik und das Dritte Reich ebenso wie die Entnazifizierungsbemühungen der Alliierten und alle Reformanläufe in der Bundesrepublik. Es hat sich sogar zäher erwiesen als die DDR, die das Berufsbeamtentum abgeschafft hatte.

In der Bundesrepublik ist fast jeder 15. Arbeitnehmer verbeamtet. Und Beamte genießen Privilegien, von denen Arbeiter und Angestellte nur träumen: Sie sind unkündbar, zahlen in keine Sozialkasse und kassieren am Ende ihres Berufslebens eine satte Pension. Lange Zeit galt unter den Politikern Verbeamtung als kostengünstig, doch inzwischen werden die öffentlichen Haushalte von einer Kostenlawine überrollt.

So wird inzwischen auch immer mehr Entscheidungsträgern bewusst, dass das lähmende „Weiter so“ beendet werden muss. Zu erdrückend sind die finanziellen Lasten, die der öffentliche Dienst im Allgemeinen und das Berufsbeamtentum im Besonderen dem Staatssäckel aufbürden. Vor dem Hintergrund von Haushaltskratern und Versorgungsbergen werden die Parteien bei allen ihren Rücksichtnahmen auf die mächtige Beamtenlobby nicht um die Erkenntnis umhin kommen, dass Veränderung Not tut.

Auch wenn es um die Sicherung der Sozialsysteme geht, werden Beamte nicht mehr länger außen vor stehen können. Da mögen manche Verbandsvertreter noch so zetern und wettern, nicht wenige Politiker sich winden und wenden: Die immer lauter werdende Diskussion um eine einheitliche Bürgerversicherung ist ein Einstieg in die notwendige Auseinandersetzung um die überfällige Beschreitung neuer Wege. Ungewiss ist allerdings, ob es gelingen wird, Denkblockaden zu durchbrechen und das Beharrungsvermögen zu überwinden.

In ihrem Buch zeichnen Pascal Beucker und Frank Überall die Geschichte des Berufsbeamtentums nach und belegen, welche Risiken es heute für die bundesdeutsche Gesellschaft darstellt. Die beiden Autoren dokumentieren, warum das deutsche Berufsbeamtentum in seiner bestehenden Form ein vordemokratisches Relikt ist, das seiner Überwindung harrt, und zeigen auf, wie notwendige Veränderungen aussehen könnten. Ihre umfassende Recherche bietet ein differenziertes wie unterhaltsames Bild und ist eine unverzichtbare Diskussionsgrundlage.

 

„Die Beamtenrepublik“ ist im Frühjahr 2004 im Campus Verlag erschienen.

 

Zum anhören (mp3-Datei):

Nicht abschaffen, aber reformieren: die Föderalismus-Kommission und das Berufsbeamtentum

(Pascal Beucker und Frank Überall
im Deutschlandfunk, Hintergrund
Politik, 14.12.2004)

Im September und Oktober 2004
stand „Die Beamtenrepublik“
auf der Top 50-Liste der Wirtschaftsbestseller
des manager magazins.


„Ein provozierendes Plädoyer für ein Ende
der ‚Beamtenrepublik' Deutschland.“
Financial Times Deutschland

„Beucker und Überall polemisieren gegen Privilegien und Auswüchse, schildern Fehlentwicklungen in der Bundesrepublik und liefern reihenweise Argumente für die Abschaffung des Berufsbeamtentums.“
Kölnische Rundschau

„Beucker und Überall wollen Denkanstöße
geben, wie die Bundesrepublik zu
einem moderneren, flexibleren und besseren öffentlichen Dienst kommen kann.“
DBB-Magazin des Deutschen Beamtenbunds

Eine notwendige Streitschrift gegen einen alten Zopf: das Berufsbeamtentum
Junge Welt

Die Beamtenrepublik ist im Zuge der weiteren politischen Diskussionen über die Zukunft der Staatsdiener ein Buch, auf das wohl noch häufiger zurückgegriffen werden dürfte.
Deutschlandfunk

 

Die Autoren

Pascal BeuckerPascal Beucker wurde 1966 in Düsseldorf geboren. Er studierte Politikwissenschaften an der Universität-Gesamthochschule Duisburg, lebt in Köln und arbeitet als nordrhein-westfälischer Korrespondent für die Berliner tageszeitung (taz).

Weitere Informationen unter www.beucker.de.


Frank ÜberallFrank Überall wurde 1971 in Leverkusen geboren. Er studierte Politologie an der Universität Köln, lebt in Köln und arbeitet als freier Journalist unter anderem für WDR, ARD, dpa und taz.

Weitere Informationen unter www.ueberall.tv.

Campus Verlag

Für Lesungen, Vorträge oder Veranstaltungen mit den Autoren wenden Sie sich bitte
an Sven Rohde (Campus Verlag): Tel. (069) 97 65 16-16

KONTAKT: P. Beucker, F. Überall, BÜRO: Riehler Str. 31, 50668 Köln, Telefon: 0221 - 240 28 02, Telefax: 0221 - 240 28 18, E-Mail: mail@beamtenrepublik.de