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„Ein
energisches Plädoyer zweier junger Journalisten |
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Die
Beamtenrepublik 276
Seiten, gebunden, 21,90 Euro
Das treue, teure Berufsbeamtentum hat in den wechselhaften Zeitläuften der deutschen Geschichte eine erstaunliche Zählebigkeit bewiesen. Es hat Könige und Kaiser überstanden, die Weimarer Republik und das Dritte Reich ebenso wie die Entnazifizierungsbemühungen der Alliierten und alle Reformanläufe in der Bundesrepublik. Es hat sich sogar zäher erwiesen als die DDR, die das Berufsbeamtentum abgeschafft hatte. In
der Bundesrepublik ist fast jeder 15. Arbeitnehmer verbeamtet. Und
Beamte genießen Privilegien, von denen Arbeiter und Angestellte
nur träumen: Sie sind unkündbar, zahlen in keine Sozialkasse
und kassieren am Ende ihres Berufslebens eine satte Pension. Lange Zeit
galt unter den Politikern Verbeamtung als kostengünstig, doch
inzwischen werden die öffentlichen Haushalte von einer
Kostenlawine überrollt. So wird inzwischen
auch immer mehr Entscheidungsträgern bewusst, dass das lähmende „Weiter
so“ beendet werden muss. Zu erdrückend sind die finanziellen Lasten,
die der öffentliche Dienst im Allgemeinen und das Berufsbeamtentum im
Besonderen dem Staatssäckel aufbürden. Vor dem Hintergrund von
Haushaltskratern und Versorgungsbergen werden die Parteien
bei allen ihren Rücksichtnahmen auf die mächtige Beamtenlobby nicht um die
Erkenntnis umhin kommen, dass Veränderung Not tut. Auch wenn es um die Sicherung der Sozialsysteme geht, werden Beamte nicht mehr länger außen vor stehen können. Da mögen manche Verbandsvertreter noch so zetern und wettern, nicht wenige Politiker sich winden und wenden: Die immer lauter werdende Diskussion um eine einheitliche Bürgerversicherung ist ein Einstieg in die notwendige Auseinandersetzung um die überfällige Beschreitung neuer Wege. Ungewiss ist allerdings, ob es gelingen wird, Denkblockaden zu durchbrechen und das Beharrungsvermögen zu überwinden. In ihrem Buch zeichnen Pascal Beucker und Frank Überall die Geschichte des Berufsbeamtentums nach und belegen, welche Risiken es heute für die bundesdeutsche Gesellschaft darstellt. Die beiden Autoren dokumentieren, warum das deutsche Berufsbeamtentum in seiner bestehenden Form ein vordemokratisches Relikt ist, das seiner Überwindung harrt, und zeigen auf, wie notwendige Veränderungen aussehen könnten. Ihre umfassende Recherche bietet ein differenziertes wie unterhaltsames Bild und ist eine unverzichtbare Diskussionsgrundlage.
„Die Beamtenrepublik“ ist im Frühjahr 2004 im Campus Verlag erschienen.
Zum anhören (mp3-Datei): Nicht abschaffen, aber reformieren: die Föderalismus-Kommission und das Berufsbeamtentum (Pascal
Beucker und Frank Überall |
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Im
September und Oktober 2004 |
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„Ein provozierendes Plädoyer für ein Ende „Beucker
und Überall polemisieren gegen Privilegien und Auswüchse,
schildern Fehlentwicklungen in der Bundesrepublik und liefern
reihenweise Argumente für die Abschaffung des
Berufsbeamtentums.“
„Eine notwendige Streitschrift gegen einen alten
Zopf: das Berufsbeamtentum“
„Die Beamtenrepublik ist im Zuge
der weiteren politischen Diskussionen über die Zukunft der Staatsdiener
ein Buch, auf das wohl noch häufiger zurückgegriffen werden dürfte.“ |
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Die Autoren
Weitere Informationen
unter www.beucker.de.
Weitere Informationen unter www.ueberall.tv. |
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Für Lesungen,
Vorträge oder Veranstaltungen mit den Autoren wenden Sie sich bitte |
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KONTAKT: P. Beucker, F. Überall, BÜRO: Riehler Str. 31, 50668 Köln, Telefon: 0221 - 240 28 02, Telefax: 0221 - 240 28 18, E-Mail: mail@beamtenrepublik.de |